Kategorie: Publishing

  • Warum wir mehr internationale Publishing Meet-ups brauchen

    Warum wir mehr internationale Publishing Meet-ups brauchen

    ENGLISH VERSION

    Wow, es hat tatsächlich funktioniert: der erste Pub ’n‘ Pub in San Francisco war ein voller Erfolg! Am 18. September 2014 versammelten sich gut 30 Büchermenschen zum Meet-up im Hinterzimmer von Adobe Books. Wie kam es dazu? Während meines 10-tägigen-Besuchs in San Francisco wollte ich Leute aus der lokalen Publishing- und Start-up Szene kennenlernen. Da ich bei meinen Recherchen im Vorfeld kein passendes Meet-up finden konnte, habe ich kurzerhand das von Blogger Leander Wattig gestartete Erfolgsformat Pub ’n‘ Pub, das es bereits in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden gibt, in die USA gebracht. Wie es zu dieser spontanen Idee kam, habe ich hier ja schon mal ausführlich erzählt.

    An Editor walks into a bar

    Pub'n'Pub: Publishing Meet-up mit Pub

    Das Prinzip Pub ’n’ Pub (The Publishers Pub Meet-up) ist schnell erklärt: Bei einem Feierabendbier treffen sich Leute aus der Buchbranche und sprechen über Trends und Themen im Publishing. Ziel ist es, Publishing-Leute vor Ort stärker zu vernetzen. In San Francisco ist das Konzept vergangene Woche erfolgreich aufgegangen: Verleger, Autoren, Lektoren, Illustratoren und Marketingmenschen waren aus San Francisco und der Bay Area in die 24th Street gekommen, um zu netzwerken und sich auszutauschen. Die Keynote des Abends “An Editor Walks into a Bar: Understanding the building blocks of humor, and why we should take humor seriously” von Melissa Manlove, Lektorin bei Chronicle Books, war amüsant und lehrreich.

    Die Stühle waren schnell besetzt, sodass wir am Ende auch die Sessel aus dem Laden in den Vortragsraum geschoben haben. Wie die Schnappschüsse zeigen, war der Ort charmant und die Stimmung großartig. Aus Gründen (siehe hier) begann der Abend zwar in einer Buchhandlung, endete aber dann aber doch, wie der Name es eigentlich verlangt, in einem Pub…

    Austausch über den Atlantik hinweg

    Pubnpub Adobe Books
    Kinderbuch-Experten im Gespräch: Melissa Manlove und ich

    Von den amerikanischen Kollegen konnte ich bei diesem Zusammentreffen sehr viel mitnehmen und mit einigen werde ich sicherlich weiterhin in Kontakt bleiben. Auch bei den Amerikanern kam der Abend prima an. In der Kinderbuchszene gibt es in San Francisco bereits einen regen Austausch, erfahre ich, doch eine spartenübergreifende Vernetzung oder Meet-ups gibt es so noch nicht. Genau dies wurde an dieser Veranstaltung sehr gelobt. Viele, die ich im Vorfeld kontaktiert hatte, konnten zwar aufgrund der knappen Vorankündigung nicht an dem Meet-up teilnehmen, bekundeten jedoch großes Interesse an weiteren Veranstaltungen.

    Auch in Deutschland fand das Treffen viele Fans. Das Team von Oetinger34, das eine Software entwickelt, mit der Kreative kollaborativ zusammenarbeiten können, stellte an die Referentin via Facebook Fragen zum Thema Digital Publishing. Es war äußert spannend zu erfahren, dass Chronicle Books , wie Melissa ausführte, sich  bereits nach einer kurzen Experimentierphase weitestgehend aus dem kostspieligen App- und dem für illustrierte Bücher wenig attraktivem E-Book-Geschäft verabschiedet hat und bei der Produktentwicklung wieder die Materialität und Optik des gedruckten Buchs in den Vordergrund stellt.

    Vernetzung im echten Leben und digital

    Adobe Books
    Pub ’n‘ Pub = Netzwerken, das Spaß macht

    Der Reiz der Meet-ups ist natürlich zuallererst das Treffen von echten Menschen im realen Leben. Doch die Vernetzung findet genauso im Digitalen statt. Veranstaltungen auf Facebook und der Hashtag #pubnpub auf Twitter verbinden die Teilnehmer über Städte und Grenzen hinweg. Ohne die sozialen Netzwerke hätte ich niemals innerhalb weniger Tagen ein erfolgreiches Meet-up auf einem anderen Kontinent auf die Beine stellen können. Im Anschluss ist auf Facebook von Karin Hartmeyer die Idee für ein übergreifendes Pub’n’Pub-Treffen auf der Frankfurter Buchmesse entwickelt worden. Doch zur wichtigsten internationalen Buchmesse können nur sehr wenige Buchmenschen aus Amerika anreisen, wie ich bei meinen Gesprächen in San Francisco erfahre.

    Die Zukunft der Branche ist international

    Pub 'n' Pub San Francisco
    American Publishing people

    In Deutschland gibt es bereits sehr viele Formate, die den Branchenaustausch vor allem im Bereich Digital Publishing fördern. Das sind, um nur einige zu nennen, die Veranstaltungen des Arbeitskreis für elektronisches Publizieren (AKEP), die Projekte des Forum Zukunft, das eBookCamp oder die erste Electric Book Fair Deutschlands. Doch all diese Formate richten sich an das deutschsprachige Publikum, internationale Vernetzungsinitiativen fehlen bislang . Wir diskutieren immer in einer nationalen Bubble. Der Buchmarkt ist traditionell an Sprachgrenzen gebunden, die bislang nur Foreign Rights und International Sales Manager überschreiten. Doch wenn wir die Zukunft der Bücher gestalten und sie nicht Tech-Start-ups und E-Commerce-Unternehmen überlassen wollen, müssen wir uns international vernetzen. Wir brauchen internationale Lösungen und Branchenstandards.

    Wir haben die Tools, warum nutzen wir sie nicht?

    New ArrivalsDer erste Pub ’n‘ Pub in San Francisco war in dieser Hinsicht ein großartiges Erlebnis, denn er hat mir gezeigt, wie leicht es heute ist, sich über Ländergrenzen hinweg zu vernetzen. Wir haben die Tools, warum nutzen wir sie nicht? Die von Leander Wattig initiierte Stammtischreihe hat das Potential, diese internationale Vernetzung voranzutreiben. Die Keynotes der Pub ’n’ Pub-Veranstaltungen, die ich bislang besucht habe, waren von solcher Qualität, dass ich mich wundere, wieso sie nicht längst per Video übertragen werden, um ein größeres Publikum zu erreichen. In Verbindung mit Facebook und Twitter ist der internationale Publishing-Austausch nur noch einen Tweet entfernt. Mit dem Meet-up in San Francisco und dem Pop up  auf der Frankfurter Buchmesse kommt vielleicht der Stein ins Rollen …

    Fotos: Torben Förster

  • Publishing Roadtrip: Besuch beim Start-up Udemy und bei Google im Silicon Valley

    Publishing Roadtrip: Besuch beim Start-up Udemy und bei Google im Silicon Valley

    In meinem ersten Blogpost über meinen Roadtrip nach San Francisco hatte ich geschrieben, dass ich gern Start-ups im Silicon Valley kennenlernen würde. Jan Belke hat mich dann einfach angemailt und eingeladen, in San Francisco bei Udemy vorbeizukommen. Udemy ist ein Online-Marketplace für Video-Tutorials und Online-Learning mit rund 20.000 Onlinekursen und gut 4 Millionen Nutzern. In seinen Finanzierungsrunden konnte das Start-up bislang knapp 50 Millionen Dollar einsammeln. Dadurch ist die Zahl der Mitarbeiter innerhalb weniger Monate sprunghaft von etwa 40 auf gut 100 Mitarbeiter angewachsen und das Unternehmen in neue größere Räume gezogen. Hier arbeiten alle, auch die CEOs, in einem Großraumbüro zusammen. In der Kantine gibt es kostenloses Essen und Getränke. Beides ist hier Standard, zumindest bei Tech-Unternehmen.

    Jan Belke und Charlotte Reimann bei Udemy
    Jan und ich bei Udemy

    Udemy: A mission to learn anything online

    Auf der Dachterrasse mit großartigem Blick über die Skyline San Franciscos erzählt mir Jan von seinem Job. Als Marketing Manager ist er bei Udemy zuständig für die Content-Akquise. Er sucht Dozenten, Verlage und Blogger, die Udemy als Plattform für die Vermarktung ihrer Inhalte nutzen wollen. Von den Nutzern am meisten nachgefragt werden vor allem Tutorials zu technischen Themen und beruflicher Weiterbildung. Auch klassische Verlage wie Wiley nutzen Udemy bereits als zusätzlichen Vertriebskanal. Das Geschäftsmodell ist simpel: Vermarkten Publisher und Dozenten ihre Inhalte selbst, bekommen sie 100% der Erlöse (Udemy profitiert trotzdem von der Neukundenakquise), ansonsten behält Udemy einen Teil der Kurskosten ein.

    Wie Jan berichtet, ist es nicht ganz einfach, ein Arbeitsvisum für die USA zu bekommen, da pro Jahr nur eine begrenzte Zahl an Visa ausgeben werden und nicht jeder wie er das Glück haben kann, eine Green Card zu gewinnen. Das ist tatsächlich ein großes Problem für Tech-Start-ups in San Francisco, da viele Entwickler aus dem Ausland kommen. Bei uns in Berlin profitiert die Start-up-Szene hingegen von der Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU. Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage in anderen europäischen Ländern zieht es viele Entwickler aus diesen Ländern nach Berlin. Auch dadurch sind die Löhne in Berlin deutlich niedriger als im Silicon Valley.

    Mountain View
    Mountain View

    Silicon Valley: Google doesn’t give any information

    Durch die zunehmende Gentrifizierung (wie ich erfahre, gibt es in San Francisco fast keine Middle Class mehr, nur Reiche oder sehr Arme) gab es zuletzt heftige Proteste gegen den Google-Bus-Shuttle, der Google-Mitarbeiter von San Francisco ins Valley bringt. Vielleicht war dies der Grund, warum uns Google bei unserem spontanen Ausflug zum Google-Hauptquartier in Mountain View einen recht ungastlichen Empfang bereitete. „We don’t give any information“, wiederholt der Security-Mensch, der uns zügig vom Google-Firmengelände geleitete.
    No information? But you’re Google!

    Aus dem erfolglosen Kilometermarsch durch den amerikanischen Vorort ist zumindest ein nützlicher Guide für den Silicon-Valley-Besuch hervorgegangen.

    5 Tipps für einen erfolgreichen Ausflug ins Valley

    • Fahr mit dem Auto.
    • Wenn du kein Auto hast, fahr mit dem Zug fahr trotzdem mit dem Auto.
    • Du hast kein Auto, willst aber trotzdem ins Valley? Recherchiere in jedem Fall vorher, wie oft die Regionalbahn fährt, um den Anschluss zu bekommen. Nimm Lesestoff mit (für den Zug), bequeme Schuhe (für die Kilometer vom Bahnhof zum Unternehmen) und ausreichend Trinkwasser (es ist heiß im Valley!).
    • Headquarter = Stadtteil. Erkundige dich, wo genau dein Bekannter dich abholen will, denn ohne Mitarbeiter-Begleitung kommst du nicht rein. Mach eine feste Uhrzeit aus!
    • Es gibt Bücher, die dir diese Strapazen ersparen können. Zum Beispiel dieses hier.

    Have fun!
    Love from San Francisco
    Charlotte

    Mehr über meine Reise nach San Francisco:
    > Publishing Roadtrip – Pub für #pubnpub in San Francisco gesucht! (1)
    > Publishing Roadtrip – Die Formel für Innovation (2)

  • Publishing Roadtrip – Die Formel für Innovation

    Publishing Roadtrip – Die Formel für Innovation

    Mein erster Morgen in den USA beginnt mit einem Blaubeermuffin und amerikanischem Filterkaffee. Hier ist es 9 Uhr morgens, auf meiner inneren Uhr allerdings schon 18 Uhr abends. Ich sitze im San Francisco Office von Adobe und höre Karl Isaac, Director für Brand Strategy, und seinen beiden Kollegen zu, die uns erklären, wie Innovation in ihrem Unternehmen funktioniert. Eine Frage, die auch mich hierhergeführt hat, denn wenn überhaupt, dann ist wohl das Silicon Valley der Ort, wo man Innovation herleiten kann.

    Adobe
    Formel für Innovation: V = Velocity, R = Risk, [x‘…x²] = Typische Unabwägbarkeiten
     

    Vermutlich hängt das mit den vielen Start-ups zusammen, die hier gegründet werden. In einem Start-up hat Innovation die besten Voraussetzungen, denn hier wird alles auf eine Karte gesetzt. In einem großen Unternehmen wie Adobe gibt es hingegen viel zu viele gegensätzliche Interessen als dass sich neue und unkonventionelle Ideen durchsetzen ließen. Ein Problem, mit dem auch die meisten alteingesessenen Buchverlage zu kämpfen haben, denke ich. Adobe hat „Disruptive Innovation Groups“ innerhalb des Unternehmens eingerichtet, um kreative Ansätze ungestört verfolgen können. Herausgekommen ist dabei zum Beispiel die erste Hardware von Adobe, Ink & Slide. Und eine Formel für Innovation.

    Chronicle Books

    So kompliziert ist das also gar nicht. Inspiriert mache ich mich auf den Weg zur Microsoft-Tochter Yammer und komme unversehens am Verlagshaus von Chronicle Books vorbei, dem größten Publikumsverlag in San Francisco. Leider ist Melissa Manlove, die beim Pub’n’Pub die Keynote halten wird, nicht da. Stattdessen schaue ich mich im verlagseigenen Bookshop um und entdecke zahlreiche tolle Bücher, die ich sofort für einen deutschen Verlag akquirieren würde, wäre ich noch als Lektor oder Agent tätig. Zum Beispiel The Startup Playbook, Summertime oder The Essential Guide for Building Your Career as an Artist.
    Bei Microsoft werden wir mit einem Mittagsbuffet empfangen. Ich schnappe mir eine Limo aus dem Kühlschrank, sinke auf ein blaues Plüschsofa und surfe im Netz. Endlich WiFi! Nebenan steht der obligatorische Kicker, rundherum sind Großraumbüros, bunte Wände und eine Pinnwand mit vielen handgeschriebenen Zetteln, die erzählen, wieso ein Kollege so besonders oder eine Kollegin beeindruckend ist. Eine schöne Idee für positive Energie.

    Schroeders

    Letzte Station an diesem Tag ist Rocket Space, Inkubator und Co-Working-Space für Tech-Start-ups. Beim Eventmanager frage ich nach, ob sie nicht einen freien Raum für uns haben. Doch anders als in Berlin geht hier nichts ohne eine stattliche Raummiete (bei der dann allerdings auch professionelles Equipment und Mitarbeiter inbegriffen sind). Da wir beim Pub ’n‘ Pub kein Budget haben, kehre ich auf dem Heimweg noch ins Pub um die Ecke ein. Das Schroeders wurde mir gleich von zwei Leuten empfohlen. Enttäuscht stelle ich jedoch fest, dass es viel zu laut für einen Vortrag ist. Ein bisschen Sorgen mache mir jetzt doch. Was, wenn es mir nicht gelingen sollte, rechtzeitig einen Raum für Donnerstag zu finden? Das hatte ich mir aus Berlin etwas einfacher vorgestellt. Doch in San Francisco sind nicht nur die Mieten enorm, auch Nebenzimmer in Kneipen und Co-Working-Spaces sind nicht für umsonst zu haben.

    Adobe Books
    … hat übrigens nichts mit der gleichnamigen Softwarefirma zu tun.

    Die Idee für das Publishing Meet-up in San Francisco wurde ja sehr spontan in der deutschen Start-up-Metropole geboren. Ohne Internet und soziale Netzwerke wäre es nicht möglich gewesen, sie so kurzfristig und über diese Entfernung hinweg zu verwirklichen. Was mich von Anfang an besonders beeindruckt und fasziniert hat, ist das Potenzial und die Hilfsbereitschaft der Community. Nach meinem ersten Blogartikel und Leanders Post wurden wir überrollt von Tipps zu Kneipen, Pubs und Namen von Bekannten, die in San Francisco leben oder jemanden kennen, der dort lebt oder gelebt hat. Dank dieser großartigen Tipps könnte ich heute aus dem Stegreif einen Kneipenführer für San Francisco schreiben. Auch wenn es am Ende dann doch kein Pub geworden ist.

    Der Tipp kam von Jutta Maier, einer in San Francisco lebenden deutschen Journalistin, die mir empfahl, doch mal bei Adobe Books nachzufragen. Am Samstag ging ich bei dem kleinen Buchladen in der 24th Street vorbei und stieß bei der sympathischen Buchhändlerin Jennifer gleich auf offene Ohren. Die Räume mit den liebevoll ausgesuchten Secondhand-Büchern und den kuschligen Sesseln passen perfekt zum lockeren Rahmen des Meet-ups. Bier und Wein könne man auch anbieten, sagt Jennifer. Per Mail kommt dann einige Stunden später die Zusage. Hurra, wir haben einen Ort für den ersten amerikanischen Pub‘n‘Pub!

    Danke Elisabeth Alexander, Nadine Bakaus, Eva Bali, Alfred Berger, Katja Böhne, Anna Bodmer, Charly von Feyerabend, Tina Folsom, Daniela Gotta, Silke Hartmann, Karin Hartmeyer, Hannah Johnson, Frank Krings, Jeanine Krock, Johanna Lehmann, Ina Lutterbüse, Jutta Maier, Elisabeth Mardorf, Clint Marsh, Dorothea Martin, Elisabeth Oberndorfer, Nicky Pyne, Elina Razdobarina, Philipp Rusch, Daniel Schumann, Marie Schweiz, Daniel Seebacher, Guido Stemme, Leander Wattig, Susanne Wiegand.

    Mehr über meine Reise nach San Francisco:
    > Publishing Roadtrip – Pub für #pubnpub in San Francisco gesucht! (1)
    > Publishing Roadtrip: Besuch beim Start-up Udemy und bei Google im Silicon Valley (3)

  • Publishing Roadtrip – Pub für #pubnpub in San Francisco gesucht!

    Publishing Roadtrip – Pub für #pubnpub in San Francisco gesucht!

    Schon morgen, am 11. September 2014, geht mein Flieger nach San Francisco. Für mich ist es die erste Reise in die USA und ich freue mich sehr auf diese Stadt in der Bay Area, von deren Schönheit und Charme mir bereits viele vorgeschwärmt haben. Besonders gespannt bin ich auf das Silicon Valley, wo es von Start-ups nur so wimmelt und die Welt des Publishing, so scheint es mir, jeden Tag neu erfunden wird.
    Obwohl ich natürlich in San Francisco Urlaub machen, Cable Car fahren, über die Golden Gate Bridge radeln und den schönsten Strand von San Francisco entdecken will, möchte ich diese zehn Tagen auch nutzen, um Menschen aus der Publishing-Szene vor Ort kennenzulernen. Meine Recherchen im Netz nach Publishing Meet-ups in San Francisco blieben jedoch erfolglos. Doch als ich vergangene Woche beim Treffen des Berliner E-Book-Networks den anwesenden Verlegern, Autoren und Bloggern von meinen Plänen erzählte und hinzufügte, dass ich während meines San-Francisco-Aufenthalts gern die vibrierende Start-up- und Publishing-Szene im Silicon Valley kennenlernen würde, wurde folgender Plan geboren:

    Pub ’n‘ Pub goes San Francisco.

    Nachdem es den von Leander initiierten, sehr erfolgreichen Publisher-Stammtisch Pub ’n‘ Pub (#pubnpub) mittlerweile in Deutschland, Österreich, der Schweiz und mit Amsterdam seit kurzem auch in den Niederlanden gibt, ist die Zeit reif für den Sprung in die USA. Kurz erklärt: Beim Pub’n’Pub treffen sich Leute aus allen Bereichen des Büchermachens und sprechen bei einem Feierabendbier über Themen und Trends im Publishing. Ziel ist es, die Leute vor Ort noch stärker zu vernetzen. Also genau das, was ich in San Francisco machen möchte. Mich hat die Idee gepackt und ich schreibe wirklich alle an, die auch nur auf entfernteste Weise mit San Francisco in Verbindung stehen könnten, und bitte sie um Hilfe. Nur fünf Tage nach besagtem Berliner Netzwerkabend (danke Dorothea, Elisabeth, Leander, Susanne!) ist eine renommierte Referentin aus San Francisco für den ersten Pub ’n’ Pub in den USA gefunden.

    Melissa Manlove, Lektorin bei Chronicle Children’s Books, einem der größten und wichtigsten Verlage aus San Francisco, erklärte sich auf meine Anfrage hin spontan und sehr herzlich bereit, beim Pub ’n’ Pub am Donnerstag, 18. September 2014, um 19 Uhr die Keynote zu halten. Sie trägt den Titel:

    “An Editor Walks into a Bar: Understanding the building blocks of humor, and why we should take humor seriously”.

    Damit der erste Pub ’n’ Pub in San Francisco nun jedoch tatsächlich kommende Woche stattfinden kann, benötigen wir Eure Hilfe! Wir suchen in San Francisco einen Ort Pub/Bistro/Restaurant, wo es bodenständig-gemütlich ist und wo es für uns einen kostenlosen Raum/Platz mit solcher Akustik gibt, dass mindestens 25 Leute in großer Runde diskutieren können.

    Bitte teilt diesen Beitrag  oder leitet ihn direkt an Freunde, Bekannte und Verwandte in San Francisco weiter! Wenn Ihr eine Idee für einen Ort habt, schreibt euren Tipp bitte direkt in die Kommentare oder per Mail an mail[at]charlotte-reimann.de
    Was habt Ihr davon? Neben unzähligen Karma-Punkten werde ich Euch während meines Roadtrips aus der spannenden Publishing- und Startup-Szene der Bay Area berichten und Euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

    Ich halte Euch auf dem Laufenden.
    Bis bald aus San Francisco!
    Thanks
    Charlotte

    PS: Ihr könnt Euch auf Facebook bereits für den ersten Pub ’n‘ Pub in San Francisco anmelden – bitte weitersagen!

  • Die Blogs der Buchbranche – Teil 2

    Die Blogs der Buchbranche – Teil 2

    Vor einigen Wochen habe ich hier zehn Buchbranchen-Blogs vorgestellt, denen es sich zu folgen lohnt. Natürlich war mir damals bereits klar, dass es eine Fortsetzung geben muss angesichts der vielen spannenden Blogs rund um E-Publishing, Self-Publishing und Social Reading – um nur einige Themen zu nennen, die uns Blogger in der Buchbranche momentan umtreiben. Im Folgenden also zehn weitere lesenswerte Blogs. Mit dabei sind (alphabetisch sortiert) bibliophile Buchhändler, Bücherfrauen, Experten, Journalisten, Studierende, Self-Publisher und Social Web Ranger. Viel Spaß beim Entdecken! (mehr …)

  • Die Zukünfte des Verlegens: von Amazon Publishing bis Oetinger34

    Die Zukünfte des Verlegens: von Amazon Publishing bis Oetinger34

    Anlässlich der Leipziger Buchmesse gab es eine wahre Flut an Ankündigungen zu neuen Projekten und Neugründungen  in der Buchbranche, die teilweise Grenzen sprengen: Dienstleister bieten Autorenseminare an, Agenten machen Marketing, Amazon wird Verlag und Verlegen wird zur Software. Ein kreatives Durcheinander und bei allem steht der Autor im Zentrum. Verlage, Dienstleister, Plattformen und neue Imprints werben gleichermaßen um ihn. Self-Publishing ist das neue Zauberwort und Geschäftsmodell. (mehr …)

  • Die Blogs der Buchbranche – Teil 1

    Die Blogs der Buchbranche – Teil 1

    In den digitalen Weiten sind relevante Blogs für Uneingeweihte nicht so leicht zu finden. Das ist schade, denn auf Blogs werden aktuelle Trends und Themen diskutiert und verlinkt, man trifft auf neue Menschen und Ideen. Als Orientierung für Branchenfremde und Buchmenschen, die nur wenig Zeit im Netz und auf Twitter verbringen, stelle ich daher in alphabetischer Reihenfolge zehn Buchbranchen-Blogs vor, denen es sich zu folgen lohnt. Alle genannten Blogs veröffentlichen regelmäßig neue Beiträge, die sich bequem per E-Mail oder im Reader (z.B. Feedly oder Flipboard) abonnieren lassen. Über Ergänzungen freue ich mich!

    1. Geschäftsmodelle von morgen

    Harald Henzler und Fabian Kern berichten auf dem Blog von Smart Digits nicht nur über Trends und Entwicklungen im ePublishing, sondern schauen auch über den nationalen Tellerrand. Wem die Zeit fehlt, sich auf einschlägigen Blogs wie z.B. Digital Book World über den internationalen Buchmarkt auf dem Laufenden zu halten, findet hier interessante Neuigkeiten zu Büchern und Geschäftsmodellen von morgen.

    2. Geschichten erzählen

    Das Blog von Dorothea Martin eröffnet spannende Einblicke in die Welt des transmedialen Erzählens. Dort beschreibt die Expertin für Storytelling beispielsweise, wie sich Twitter zum Geschichtenerzählen nutzen lässt oder stellt neue Tools von Pinterest bis Icon Poet vor.

    3. Eine Branche im Wandel

    Auf Alles fliesst bloggen Dennis Schmolk und Hanna Hartberger über eine Branche im Wandel, mit besonderem Blick auf die Digitalisierung und den Branchennachwuchs. Im Selbstversuch testen die beiden auch mal die Erstellung einer Infografik.

    4. Frankfurter Buchmesse

    Auf dem Blog der Frankfurter Buchmesse kommen zahlreiche Experten und Teilnehmer aus der Branche zu Wort. Die Gastbeiträge und Interviews drehen sich um die Gastländer auf der Buchmesse, das Thema Lizenzen, aber auch um Digitalisierung, zeitgenössische Literatur und die Buchbranche im In- und Ausland.

    5. Im Literaturcafé

    Im Literaturcafé lande ich regelmäßig, wenn es um Beiträge rund um Self Publishing oder Digitales Publizieren geht. Wolfgang Tischer ist hervorragend vernetzt in der Buch- und Autorenwelt und präsentiert eine kompetente und spannende Sicht auf die Umbrüche in der Buchbranche. Als Schwarzwälderin begeistert mich der Tumblr Expeditionen in den Schwarzwald mit Sahne.

    6. Iron Buchblogger

    Mittlerweile gibt es Hunderte von Buchbloggern, im ganzen Netz verstreut. Der Blog der Ironbuchblogger versammelt die eisernsten, die mindestens einmal pro Woche bloggen, nach Themen geordnet, z.B. Kinderbuch oder Fantasy. Buchmenschen, die regelmäßig bloggen und sich mit anderen Bloggern vernetzen wollen, sind herzlich willkommen.

    7. Meier meint

    Steffen Meier kommentiert und analysiert auf seinem Blog Meier meint aktuelle Trends und Entwicklungen im Digital Publishing und Online Marketing. Auf Facebook und Twitter teilt Meier Links zu lesenswerten Artikeln, Statistiken oder Infografiken. Wenn man ihm auf einer Branchenkonferenz begegnet, stellt man erfreut fest, dass Steffen genau so ist, wie er sich auf seinem Blog vorstellt: Er mag ebooks, #socialmedia und #kaffetrinken mit Buchmenschen.

    8. Nachwuchsblogs

    Der Nachwuchs berichtet auf Jungeverlagsmenschen und Buchbranchennachwuchs über aktuelle Termine und Veranstaltungen. Neue Blogger sind bei beiden Blogs gern gesehen. „Wir gestalten die Zukunft“, lautet der Claim der Jungen Verlagsmenschen und das Blog-Team des Nachwuchsparlaments schreibt über den Blog: „Er lebt von Beiträgen von euch!“.

    9. Sprachschatz

    Silke Hartmann nimmt auf ihrem Blog Sinahar als Bücherprofi unter anderem das Thema Open Access unter die Lupe. Als begeisterter Sprachfreak verwandelt sie ihr Blog in ein Wörterbuch und erklärt uns besondere Sprachschätze, z.B. „Bookster, der: Person, die in der Buchbranche arbeitet und sich der digitalen Avantgarde angehörig fühlt. Zuhause zwischen Print und E-Book sprechen viele B~ fließend Twitter, HTML5 und shakespearischen Blankvers.“ Silke ist definitiv einer von ihnen.

    10. Was mit Büchern

    Es gibt tatsächlich noch Menschen in der Buchbranche, die die von Leander Wattig gestartete Initiative Ich mach was mit Büchern nicht kennen. Die Interviews, in denen sich Buchmenschen, von Autor bis Verleger, mit ihren aktuellen Projekten vorstellen, lese ich immer sehr gern. Bei den regelmäßig in verschiedenen Städten stattfindenden Stammtischen von Pub’n’Pub kann man in lockerer Atmosphäre bei einem Vortrag Buchmenschen aus seiner Nähe kennenlernen.

  • Gesa Kunter lektoriert „Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen“

    Gesa Kunter lektoriert „Ich bin leider tot und kann heute nicht in die Schule kommen“

    Lektoren bringen Bücher auf die Welt. Sie suchen nach Geschichten, die uns begeistern und arbeiten mit Autoren und Übersetzern, bis die Manuskripte perfekt sind. Auf ihren Schreibtischen entstehen heute die Bücher, die wir erst in einigen Monaten in Buchhandlungen, auf Blogs oder in Leserunden entdecken werden. In der Interview-Reihe „Die nächste Literatur“ geben Lektoren Einblicke in die Bücher von morgen. Gesa Kunter, Lektorin beim Carlsen Verlag, verrät, auf welches Jugendbuch wir uns im Herbst 2014 ganz besonders freuen dürfen.  (mehr …)

  • Bücher im Abo: Was für ein Buch kaufe ich – und wenn ja, wie viele?

    Bücher im Abo: Was für ein Buch kaufe ich – und wenn ja, wie viele?

    In den letzten Tagen gab es interessante News zum Thema Bücher im Abo. Julius Bertram stellte im Interview auf Was mit Büchern sein Unternehmen Librileo vor, das Bücherboxen für Kinder im monatlichen Abo verschickt. Das Unternehmen punktet mit der wechselnden Kuratierung von Themen, der Auswahl durch Pädagogen und den bequemen Versand der Bücher nach Hause. Orientierung im Kinderbuchmarkt möchte auch das US-Unternehmen Epic! mit einem Abo-Streamingdienst für digitale Kinderbücher bieten. (mehr …)

  • Frühjahr 2014: Auf eine Zigarette mit der Kunst

    Frühjahr 2014: Auf eine Zigarette mit der Kunst

    Die Programme der Verlage fürs Frühjahr 2014 sind da. Obwohl sich der Buchmarkt rasant wandelt, halten die meisten Verlage an den halbjährlichen Vorschauen  für den Buchhandel fest. Zwei Kunstbuchverlage hatten bei der Covergestaltung der Frühjahrsvorschau 2014 offenbar die gleiche Idee: die Schwarzweiß-Fotografie eines ausdrucksstarken Porträts im Close-up, eine Zigarette im Mundwinkel. (mehr …)

  • Ohne die Iron Buchblogger gäbe es diesen Post nicht …

    Ohne die Iron Buchblogger gäbe es diesen Post nicht …

    … und viele andere auf diesem Blog auch nicht. Wer sich vorgenommen hat, im neuen Jahr regelmäßig zu bloggen, dem seien die Iron Buchblogger ans Herz gelegt. Es wird ja Bloggern allerorts empfohlen, mindestens ein- bis zweimal pro Woche zu bloggen. Wer nicht hauptberuflich bloggt, weiß jedoch, wie schwierig es sein kann, Zeit zum Bloggen zu finden. (mehr …)

  • Annette Siegel lektoriert „ESPRIT MONTMARTRE. Die Bohème in Paris um 1900“

    Annette Siegel lektoriert „ESPRIT MONTMARTRE. Die Bohème in Paris um 1900“

    Lektoren kennen ihre Bücher wie sonst kein anderer. Sie prüfen Text, Plot, Konzept auf Herz und Nieren. Sie wissen, wem das Buch gefallen könnte, was seine Stärken und Schwächen sind. Zugleich entsteht auf ihren Schreibtischen „die nächste Literatur“ (wenn auch etwas anders als Stephan Porombka es beschreibt). Das ist aufregend, denn Lektoren sind dem Buchmarkt, den Lesern und Rezensenten immer einen Schritt voraus. (mehr …)

  • Von einem, der auszog, die Community am Publizieren zu beteiligen

    Von einem, der auszog, die Community am Publizieren zu beteiligen

    Mit dem Erfolg und der zunehmenden Konkurrenz von Self-Publishern testen Verlage neue Lese- und Schreiborte im Netz, mit der Hoffnung, frühzeitig talentierte Autoren aufzuspüren und neue Bestseller zu platzieren. Auf LYX Storyboard möchte der Egmont Verlag ab Frühjahr 2014 Leser und Autoren zusammenbringen. Statt Programm- oder Verlagsleitung sollen hier die Leser entscheiden, wer einen Verlagsvertrag bekommt. Als Portalmanager treibt Dennis Schmolk seit September 2013 die Entwicklung der Plattform voran. Ich habe ihn gefragt, was das Besondere an LYX Storyboard ist und was ihn daran begeistert. (mehr …)

  • Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

    Wie werden wir in Zukunft arbeiten?

    Google London, von Lee Penson, Foto von PHOTOGRAPHER NAME aus WorkScape, copyright Gestalten 2013
    Google London, von Lee Penson, Foto von David Barbour aus WorkScape, ©Gestalten 2013

    Im Verlag Gestalten ist ein inspirierender Bildband erschienen, der die Büroräume der „innovativsten Firmen der Welt“, darunter Google, Facebook, Red Bull und viele mehr, vorstellt. Das ausgefallene, oft verspielte Design der Innenräume dient repräsentativen Zwecken, soll Partner und Kunden beeindrucken und Mitarbeiter anziehen. (mehr …)

  • Frankfurter Buchmesse: Das Herz der Buchbranche

    Wirsindhierinfrankfurt.de - eine tolle Aktion!
    Wirsindhierinfrankfurt.de – eine tolle Aktion!

    Es ist Frankfurter Buchmesse! Am Telefon, im Maileingang, auf Facebook und in meiner Twittertimeline macht sich übermütige Vorfreude breit. Überall stimmen sich Verlage und Büchermenschen auf die kommenden Messetage ein, erinnern noch rasch an ihre bevorstehenden Lesungen und Veranstaltungen oder posten Bilder von Bahnsteigen Richtung Frankfurt. Freudige Aufbruchstimmung überall. Ein bisschen wie vor Weihnachten oder wie früher am letzten Schultag vor den Ferien. Andererseits ist es genau andersrum: In wenigen Tagen werde ich in kürzester Zeit auf engstem Raum Dutzende von Bekannten und Unbekannten treffen. Fragen stellen und beantworten, twittern, Visitenkarten tauschen, Bücher anpreisen, Sekt trinken, kichern, Fotos machen, alte Freunde umarmen und neue kennenlernen. (mehr …)

  • Autorenbesuch: Berlin, als Muße bist du spitze!

    P1000125 (3) (640x564)-1Schon als Kind saß Uli Leistenschneider an der Schreibmaschine und tippte Manuskripte für den „LeistenSCHNEIDER-VERLAG“. Heute arbeitet sie als Lektorin beim Kosmos Verlag und schreibt erfolgreich Kinder- und Jugendbücher. Diesen Sommer hat sie drei Wochen in Berlin verbracht, unter anderem, um dort an aktuellen Buchprojekten weiterzuarbeiten. Bei einem unserer Spaziergänge an der Spree hat sie sich zu meiner Freude bereit erklärt, für meinen Blog über ihren Berliner Schreibaufenthalt zu berichten. Also lest selbst, was eine Autorin in Berlin so schreibt macht… (mehr …)

  • Die Zukunft des Buches

    Die Zukunft des Buches

    Wo sind die jungen Leser? lautete eine der Fragen beim Forum zur "Zukunft des Buches"
    Wo sind die jungen Leser? lautete eine der Fragen zur Zukunft des Buches.

    „Das Buch bedeutet Freiheit“, sagte Maurice Gourdault-Montagne, der französische Botschafter, gleich zur Eröffnung. Das Institut français hatte gestern in die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin eingeladen, um über die Zukunft des Buches und Europas zu sprechen. Verleger, Schriftsteller, Wissenschaftler und Buchhändler brachten ihre Positionen und Forderungen an die Politik vor. (mehr …)

  • Aus dem Tagebuch von India Desjardins

    biergarten
    v.l.n.r.: Marianne (Schauspielerin), Charlotte (Lektorin) und India (Autorin der „Amelie“) im Biergarten

    India Desjardins (37) ist eine Autorin aus Montréal, deren Reihe Das verdrehte Leben der Amélie in Kanada und Frankreich große Erfolge feierte. Ihre Bücher erscheinen auf Deutsch im Kosmos Verlag. Im Sommer hat sie zusammen mit der Schauspielerin Marianne Verville Berlin besucht und darüber für mein Blog geschrieben. Es kommen vor: schöne Deutsche, Currywurst, ein Therapiehund und natürlich der nette Verlag aus Stuttgart ;) Ihren Bericht habe ich aus dem Französischen übersetzt. (mehr …)

  • Herzblut für Jugendliche oder: Wie ein Cover entsteht

    Iris
    Tatmotiv Leidenschaft: Das neue Label „Herzblut“ verknüpft Liebesgeschichte und Thriller.

    Iris Schubert (37) betreut nach Stationen beim Hanser und beim Herder Verlag seit vier Jahren das Jugendbuch beim Kosmos Verlag. Im Sommer ist das neue Label „Herzblut“ an den Start gegangen. Was das Besondere dieser Bücher und ihrer Gestaltung ist, verrät die Lektorin im Interview. (mehr …)

  • Fernweh: Wie finde ich einen Verlagsjob im Ausland?

    Ein Traum: Leben und arbeiten in Paris

    Nicht nur im Ausland Urlaub machen, sondern auch dort arbeiten. Das wünschen sich vermutlich viele, die gerade aus den Ferien zurückkommen. Dabei ist es gar nicht so schwierig, z.B. in London oder Paris einen Job in der Verlagsbranche zu finden. (mehr …)